Letzter Lebensabschnitt als Gestaltungsauftrag


Für uns gehört auch der letzte Wegabschnitt zum Leben dazu, er kann sogar besonders wertvoll sein. Deshalb steht im Mittelpunkt aller Bemühungen der Gast. Wir fragen zuerst nach den Bedürfnissen:

  • Was gibt dem Betroffenen Lebensqualität?
  • Leidet er unter Schmerzen, Atemnot oder Übelkeit?

Der Schwerpunkt liegt auf der Linderung von Leiden und Symptomen. Damit bekommt die qualifizierte Schmerztherapie einen wichtigen Stellenwert, um dem Gast unseres Hospizes möglichst lange eine bewusste Teilnahme am Leben zu ermöglichen.

Wir, das Team des Hospizes, nehmen den letzten Lebensabschnitt als Gestaltungsauftrag wahr. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht das Wohlbefinden des betroffenen Gastes. Gäste können

  • geliebte Bilder,
  • persönliche Gegenstände mitbringen,
  • Angehörige können mit aufgenommen werden (in jedem Zimmer steht ein Zusatzbett),
  • geliebte Haustiere sind gern gesehene Besucher,
  • Besucher sind in Absprache mit dem Gast, „jederzeit“ willkommen.

Wir wollen den Menschen ermöglichen, in Würde voneinander Abschied zu nehmen. In der persönlichen Begegnung und Kommunikation geht es uns um einen offenen und ehrlichen Umgang mit dem Gast und seinen Angehörigen. Die Autonomie des Hospizgastes ist uns wichtig.

Der kranke Mensch wird "gelassen" und kann gelassen werden. Wir verzichten auf Verlängerung des Sterbens, lehnen aber eine christlich nicht verantwortbare Lebensverkürzung ab. Unsere Gäste werden von uns fachlich kompetent rund um die Uhr betreut.